Jan Hoyer gewinnt ISOCARP Award 2017

Jan Hoyer gewinnt mit dem Entwurf der Masterthesis Dockville den ISOCARP Students‘ Award 2017

Herzlichen Glückwunsch vom ISE

The Jury said the following:
A very relevant design proposition in a setting that is representative of similar postindustrial conditions in many cities across the world. In an era of growing urbanisation, contemporary spatial challenges need to be addressed by re-looking at our existing city spaces and systems rather than imagining outward growth. The strategy for revitalisation of this precinct is very well articulated in terms of typological insertions, programmatic content and phasing of the overall project.

BERLIN BOTTOM UP.

Bachelorarbeit Wintersemester 2017/18

Gentrifizierung, rasant steigende Mieten, Spekulation und Verdrängung verändern die Städte. Ist Wohnraum ein Menschenrecht oder ein Luxus?
Werden Stadtzentren in Zukunft zu exklusiven Kapitalanlagen? Oder können stattdessen zugängliche, gemischte urbane Quartiere entstehen?
Alle große Städte Deutschlands müssen sich diesen Fragen stellen. In Berlin werden mögliche Antworten am Beispiel des sogenannten Dragoner
Areals gesucht: Diese aktuell untergenutzte innerstädtische Fläche in Berlin-Kreuzberg soll aktiviert und in einem demokratischen Prozess
zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt werden. Das Ziel ist es, Wohnen,
Produktion und Gewerbe sowie den öffentlichen Raum bedarfsorientiert,
inklusiv und nachhaltig zu gestalten.
„BERLIN BOTTOM UP.“ weiterlesen

Urban Living Lab

EIN QUARTIER ZUM LERNEN, FORSCHEN, ARBEITEN UND LEBEN IN BRAUNSCHWEIG

Der geschlossene, vom Stadtkontext isolierte Campus gehört der Vergangenheit an. Universitäten und Städte suchen nach neuen, zukunftsfähigen Konzepten, die Offenheit, Austausch und Innovation fördern. In diesem Kontext stellen sich auch für die TU Braunschweig Fragen:
Welche Potentiale hat der Campus Nord nicht nur als Universitätsstandort, sondern auch als ein lebenswertes Stadtviertel? Wie kann ein nachhaltiges, offenes und durchmischtes Quartier aussehen? Wie kann Vernetzung zwischen Wissenschaft, Kultur, Arbeit und Wohnen geplant und stimuliert werden?
„Urban Living Lab“ weiterlesen

Rückschau: TU-Night am 17.06.2017

Mit einer Schnuppervorlesung und der Ausstellung „Zukunft Stadt“ im Rahmen der TU Night am 17.06. gab das ISE einen Einblick für Interessierte in die Arbeit des Instituts.
Wir blicken zurück auf einen Abend mit vielen interessanten Gesprächen, der Spaß gemacht hat. Danke an alle tatkräftigen MitbeiterInnen für Ihr Engagement!

„Rückschau: TU-Night am 17.06.2017“ weiterlesen

† Ursula Wüstner

Wir trauern um Ursula Wüstner, die nach schwerer Krankheit am 08. Juni 2017 verstorben ist. Frau Wüstner war über viele Jahre unsere Institutssekretärin, doch darüber hinaus hat sie uns viel mehr gegeben. Sie wurde von Studierenden und allen Mitarbeiter*innen für ihr großes Maß an Engagement und Leidenschaft hoch geachtet. Wir danken ihr für eine lange Zeit der wunderbaren und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Wir nehmen Abschied, Ursula Wüstner wird uns allen fehlen.
Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik mit allen Mitarbeiter*innen
wie auch das frühere
Institut für Städtebau und Landschaftsplanung mit allen ehemaligen Mitarbeiter*innen

Stegreif BrickCity

INTENTION
Ziel des Stegreifes BrickCity ist die Auseinandersetzung mit dem System LEGO für das Entwerfen unterschiedlicher Typologien.
AUFGABE
Entwickelt und baut zwei LEGO Architekturen mit grundsätzlich unterschiedlichen Charakteristika und dokumentiert eure Entwürfe mit je einem Foto und einem Grundriss, der die tatsächliche Nutzbarkeit des Entwurfs nachweist.

 

FREILADEBAHNHOF OST – LEIPZIG

Durch die Reorganisation von Stadt, wie die Aufgabe industrieller Flächen oder den Bau von Infrastrukturen, entstehen Konversionsflächen, die für neue urbane Aktivitäten genutzt werden können. Das ca. 30ha große Ent-wurfsareal des alten Freiladebahnhofs Ost befindet sich in direktem Umfeld des Hauptbahnhofes, der Innenstadt und der Neustadt und soll damit für die zukünftige städtebauliche Entwicklung Leipzigs von hoher Bedeutung. Hier beginnt auch der Parkbogen Ost, ein 5 Kilometer langer qualifizierter Freiraum. Diese strukturgebende Wegeverbindung qualifiziert heterogene Quartiere im Leipziger Osten und setzt Arbeitsstätten, Grünanlagen und besondere Baudenkmäler in Beziehung.

„FREILADEBAHNHOF OST – LEIPZIG“ weiterlesen

Johannes-Göderitz-Preis 2017

Cottbus ist als größte Stadt der Lausitz das Zentrum einer vom Tagebau geprägten Region. Der Tagebau Cottbus-Nord hat im Dezember 2015 seine aktive Phase beendet und derzeit laufen Vorbereitungen für eine Flutung ab dem Jahr 2018. Nach der vollständigen Flutung des Ostsees im Jahr 2025 wird östlich der Stadt ein neuer Landschaftsraum entstanden sein, welcher einen Paradigmenwechsel in der gesamten Stadtentwicklung bedeutet. Die ehemalige Rumpelkammer der Stadt, sein Osten, wird zum potentiellen Zukunftsraum mit dem größten künstlichen See in den neuen Bundesländern.

„Johannes-Göderitz-Preis 2017“ weiterlesen

Advanced Urban Analysis

Entwurfsprozesse setzen, vor allem im städtebaulichen Maßstab, eine analytische Phase voraus. Diese Phase zielt auf eine situative Beschreibung des Entwurfskontextes (Genius Loci), damit der Designvorschlag gut in das zu planende Areal integriert werden kann.

Neben verschiedenen Methoden zur Abbildung städtebaulicher Qualitäten und Möglichkeiten, dient eine differenzierte Analyse der zugrundeliegenden Städtebaulichen Struktur dem besseren Verständnis des (urbanen) Kontexts, und bietet damit die Basis für eine fundierte Lösung der eigenen Entwurfsaufgabe. Eine strukturelle Beschreibung von komplexen Situationen ermöglicht – durch Varianten und Szenarien – das Ausloten und Darstellen von systemimmanenten Potentialen.

In einem fünfstufigen Abstraktionsprozess wollen wir aus beobachteten räumlichen Situationen, mit Hilfe prototypischen Beschreibungen, der parametrischer Übersetzung und einer entsprechend dynamischen Szenarien-Analyse, ein idealtypisches Modell der zugrundeliegenden Struktur extrahieren.

OBSERVE ► DESCRIBE ► CODE ► VARY ► IDEALISE

Auf einer dreitägigen Exkursion in die Niederlande besichtigen wir exemplarische Beispiele strukturell geprägter Architekturen und Stadtplanungen. Hier werden erste Fallbeispiele gesammelt, die uns auf der Suche nach basalen Mustern als Ausgangssituation dienen werden.

„Advanced Urban Analysis“ weiterlesen

Stellenausschreibung

Das Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik sucht zum 01.06.2017 eine(n) wissenschaftliche(r) Mitarbeiter/in Entgeltgruppe 13 des TV-L (Teilzeit – 50% bis 100%) zur Mitarbeit in Lehre und Forschung, Schwerpunkt Städtebau und Entwerfen, Betreuung von Studierenden im Bachelor- und Masterstudium und Mitarbeit an aktuellen Forschungsprojekten.

Mehr Informationen >>>

Advanced Urban Analysis

Advanced Urban Analysis

Entwurfsprozesse setzen, vor allem im städtebaulichen Maßstab, eine analytische Phase voraus. Diese Phase zielt auf eine situative Beschreibung des Entwurfskontextes (Genius Loci), damit der Designvorschlag gut in das zu planende Areal integriert werden kann.

Städte mit exponentiellen Wachstumsraten, sowie bereits etablierte Megacities, können nicht unter den gleichen Paradigmen verstanden werden, mit denen Städte bisher betrachtet wurden und stellen eine neue Herausforderung für die vorhandenen Entwurfsprozesse dar.

Dieses Seminar ist ein Versuch die Grenze der bekannten analytischen Vorgänge zu verschieben, um sich ein erweitertes Verständnis komplexer städtebaulichen Zusammenhänge anzueignen. Es handelt sich hierbei um ein Experiment, das auf einen fünfstufigen Abstraktionsprozess aufbaut:

DECOMPOSE - OBSERVE - EVALUATE - MANIPULATE - RECOMPOSE

Am zwei Fallbeispielen (Barcelona und Rio de Janeiro) werden wir der Frage nach versteckten Mustern, die generative Prinzipien der Städte leiten, nachgehen und diese mit unterschiedlichen Methoden und Mitteln (Parametric modelling / Allometric scaling / graphical displays) zugänglich, verständlich und nutzbar machen.

Ergebnisse von Lars Koop, Tjark Gall und Leif Petersen

 

Wohnquartier am Geniner Ufer

banner_sp2

Der steigende Bedarf an Wohnungen und das Freiwerden des Geniner Ufers eröffnen der Stadt Lübeck neue Möglichkeitsräume für zukünftige Formen des Zusammenlebens. Das Entwurfsreal befindet sich direkt an der Trave in Sichtweite des nordöstlich gelegenen historischen Stadtkerns. Das Gebiet umfasst ca. 10ha und liegt zwischen Possehlbrücke, der Straße Bei bei der Gasanstalt und der Welsbachstraße.
Die besondere Lagegunst des Entwurfsareals am Ufer der Trave in unmittelbarer Nähe zur Lübecker Innenstadt machen das Areal zu einem hochattraktiven Bereich zukünftiger Stadtentwicklung und bietet damit großes Potential, ein urbanes Stadtquartier mit starker Identität zu entwickeln.

Ein Großteil des frei werdenden Areals ist für das Wohnen vorgesehen.
Gefragt sind unterschiedliche Wohnwelten, die auch außerhalb der etablierten und tradierten Muster vorstellbar sind. Es sind solche innovativen Wohnformen ausdrücklich gefordert, die innerstädtisches und qualitätvolles Wohnen ermöglichen.

Stadt besteht per se aus einem weiten Spektrum sich ergänzender und gegenseitig bedingender Aktivitäten. Entsprechend sind je nach Konzept die weiteren Nutzungen zu wählen und zu gewichten. Benötigt das neue Quartier beispielsweise zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Bars, Arbeitsplätze und gewerbliche Flächen? Ebenso ist zu prüfen, welche soziale Infrastruktur notwendig ist: Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen und Spielplätze. Oder ist all dies bereits in ausreichender Dimension vorhanden? Und – welche Charakteristik kennzeichnet den zukünftigen Stadtteil?

Ergebnisse von Sönke Nähr & Eljas Alafian, Antonia Lüttig & Lotta Petersen, Nina Lehrum & Leon Vöckler

Bachelor Porto

banner_be_porto

Die 1996 zur Weltkulturhauptstadt ausgezeichnete Hafenstadt Porto ist die zweitgrößte Metropole Portugals und befindet sich in einem dynamischen Entwicklungsprozess.

Der derzeitige Diskurs der Stadtentwicklung in Porto fokussiert sich vornehmlich auf die Revitalisierung der Altstadt. Der Stadtteil Aleixo, westlich der Altstadt am Douro Ufer gelegen, ist dabei vom Aufwertungsprozess ausgeklammert und stellt inzwischen einen sozialen Brennpunkt dar. Ein Teil der Gebäude ist sanierungsbedürftig, viele stehen leer, einige sind akut einsturzgefährdet.
Das Entwurfsareal befindet sich oberhalb des Douros und ist topografisch stark geprägt. Das Gebiet umfasst eine Fläche von ca. 10 ha.

Dieser Raum soll seinem Potential und Lagegunst entsprechend zu einem attraktiven und lebendigen Stadtquartier entwickelt werden. Stadt soll als solche auch lesbar sein, Urbanität ist erwünscht. Welches Verhältnis von baulicher Dichte und Erlebnisdichte ist für die Transformation des Entwurfsgebiets angemessen? Ein Großteil der Nutzungen sollte für Wohnen vorgesehen werden, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des fehlenden bezahlbaren Wohnraums in Porto. Dabei sind innovative Wohnformen ausdrücklich erwünscht. Neben horizontalen Verdichtungsformen sind auch vertikale Gebäudetypologien zu denken, die innerhalb des städtischen Kontextes identitätsstiftend sein können.
Ebenso hohe Ansprüche werden an das Freiraumkonzept gestellt. Die Lage des Areals am Douro soll seinem Potential entsprechend heraus gearbeitet werden.

All diese Faktoren zusammen genommen, wird eine städtebauliche Konzeption, eine Vision für das gesamte Entwurfsgebiet erwartet, damit ein zukunftsfähiges Stadtquartier entstehen kann.

Ergebnisse von Nils Besler & Lea Gabriel